Sie sind hier:

Wartung und Instandhaltung

Geräte-Verleih

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Kontakt

Impressum

G26 - Atemschutzgeräte

G26.1 - leichte Atemschutzgeräte
Die Berufsgenossenschaftliche Untersuchung nach Grundsatz G26.1 (kurz G26.1) testet einen Anwerber auf die Tauglichkeit Atemschutzgeräte mit einem Gewicht von weniger als 3 kg und geringem Atemwiderstand (z. B. P1- und P2-Filter, Gebläsefiltergeräte, Druck- und Frischluftschlauchgeräte) zu tragen. Für diese Untersuchung ist ein Röntgen der untersuchten Person nicht erforderlich.

G26.2 - mittlere Atemschutzgeräte
Die Berufsgenossenschaftliche Untersuchung nach Grundsatz G26.2 (kurz G26.2) testet einen Anwerber auf die Tauglichkeit Atemschutzgeräte mit einem Gewicht von weniger als 5 kg und/oder erhöhtem Atemwiderstand (z. B. P3-Filter, Gas- und Kombinationsfilter, Regenerationsgeräte unter 5kg) zu tragen.

G26.3 - schwere Atemschutzgeräte
Die Berufsgenossenschaftliche Untersuchung nach Grundsatz G26.3 (kurz G26.3) testet einen Anwerber auf die Tauglichkeit Atemschutzgeräte mit einem Gewicht von mehr als 5 kg zu tragen. Sie ist somit Voraussetzung für eine Ausbildung zum Atemschutzgeräteträgerbei Hilfsorganisationenwie Feuerwehrund THW. Um wirklich als Atemschutzgeräteträger eingesetzt werden zu können, ist zudem ein Leistungstest zu erbringen und das 18. Lebensjahr muss vollendet sein.

Die G26.3 ist dabei klar von der G26.1 und G26.2 zu unterscheiden, welche nur die Tauglichkeit zum Tragen deutlich leichterer Atemschutzgeräte, nicht aber von Pressluftatmern bestätigen.

Die Untersuchung nach G26.3 setzt sich zusammen aus einer Befragung durch den Arzt, Seh- und Hörtest, Ergometrie, Lungenfunktionstest, Urinanalyse und evtl. Röntgenuntersuchung des Thoraxbereiches. Die zu erreichenden Leistungen sind dabei nach Geschlecht und Alter gestaffelt.

Die G26.3 hat eine Gültigkeit von 3 Jahren, ab dem 50. Lebensjahr von einem Jahr.